Callcenter nach der Auslagerung

 

Die Inbound Callcenter können einerseits nach ihren Aufgaben als solche bezeichnet werden, andererseits aber auch nach der Form der Auslagerung. So versteht man ebenfalls ein unternehmensinternes Callcenter als Inbound Callcenter. Die Vorteile bestehen in der ständigen Erreichbarkeit und der genauen Kenntnisse der Mitarbeiter, da sie ohnehin in den Unternehmensprozess integriert sind. Dennoch ergeben sich aus einem so gestalteten Inbound Call Center auch Nachteile.

So muss zusätzliches Personal eingestellt werden und auch die Technik, die ein gut funktionierendes Inbound Call Center benötigt, ist alles andere als preiswert. Diese Variante lohnt sich zudem nur dann, wenn wirklich ständig ein Callcenter benötigt wird. Soll dieses nur für die Nachbereitung bestimmter Werbekampagnen genutzt werden, sind die Fixkosten dafür einfach zu hoch.

Outbound Callcenter als günstige Alternative?

Als Alternative bietet sich dann aus Sicht der Unternehmer das Outbound Callcenter an. Hier werden die Tätigkeiten der Callcenter Mitarbeiter ausgelagert. Die Vorteile liegen vor allem in den flexiblen Kosten, da diese nur dann anfallen, wenn wirklich Arbeit entsteht. Zusätzlich müssen keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt werden. Durch regelmäßig entstehende Aufträge, die an ein Outbound Call Center vergeben werden, sind oftmals auch Rabatte möglich.

Des Weiteren profitieren die Unternehmen beim Outsourcen des Callcenters von speziell geschulten Mitarbeitern, die stets einen guten Eindruck bei den Kunden hinterlassen werden. Durch gezielte Schulungen können die Outbound Callcenter Agents zudem mit den Eigenheiten des individuell zu bewerbenden Produkts vertraut gemacht werden und so fachlich korrekte Auskünfte erteilen. Der größte Vorteil beim Outbound Callcenter sind jedoch die Kosten, die sich nicht als Fixkosten niederschlagen und so keine dauerhafte Belastung für das Unternehmen darstellen.